
Bouffier überreicht Demokratiepreise im Gedenken an Lübcke
n-tv
Die Verleihung der Demokratiepreise musste im vergangenen Jahr verschoben werden. Jetzt konnten die drei Preisträger die Auszeichnung entgegennehmen.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Erinnerung an Walter Lübcke hat am Sonntag einen besonderen Festakt in Wiesbaden geprägt: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) überreichte erstmals den Demokratiepreis, der nach dem ermordeten Regierungspräsidenten von Kassel benannt ist. Geehrt wurden der ehemalige Hanauer Opferbeauftragte Robert Erkan, die Journalistin Dunja Hayali und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus - für demokratische Kultur in Hessen.
"Alle Geehrten eint ihr Einsatz für Freiheit, Respekt und Toleranz", sagte Bouffier nach einer Mitteilung der Staatskanzlei. "Sie machen sich für ein funktionierendes Miteinander in der Gesellschaft und die Bewahrung unserer demokratischen Werte stark."

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












