
Beziehungskrach an Weihnachten: Festnahmen und Verletzte
n-tv
Fürth (dpa/lby) - Fünf Festnahmen, vier verletzte Polizeibeamte, an die 50 Platzverweise - das ist die Bilanz eines Beziehungsstreits am ersten Weihnachtsfeiertag im mittelfränkischen Fürth. Die Polizei war am Samstagabend wegen einer lautstarken Auseinandersetzung gerufen worden, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Ein 25-jähriger Mann hatte offenbar seine 27-jährige Lebensgefährtin während des Streits angegriffen und verletzt.
Als die Beamten ankamen, befanden sich rund zehn aufgebrachte Menschen vor dem Anwesen, darunter auch die 27-Jährige, die im Gesicht blutete. Ihr Lebensgefährte sei mit den Fäusten auf einen Beamten losgegangen, berichtete die Polizei. Bei dem Versuch, den Mann festzunehmen, seien die Beamten von drei weiteren Männern (23, 28 und 34 Jahre) attackiert worden.
Mit Pfefferspray und der Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte überwältigten die vier Männer und nahmen sie fest. Nun aber sei die 27-Jährige auf die Polizisten losgegangen und habe versucht, die Festnahme ihres Freundes zu verhindern. Auch sie kam in Gewahrsam.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












