
"Beweisen Sie, dass Sie uns nicht im Stich lassen!"
RTL
Es sind maximal emotionale Worte, mit denen sich Selenskyi an das Parlament wendet.
Wird die Ukraine EU-Mitglied? Diese Frage steht spätestens seit Montag offiziell im Raum. Da nämlich hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj offiziell den Aufnahme-Antrag gestellt. Nur einen Tag später wendet er sich mit maximal emotionalen Worten an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und fordert sie auf, die Ukraine nicht allein zu lassen.
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"Wir kämpfen für unsere Recht! Wir kämpfen für unsere Freiheit! Wir kämpfen für unsere Leben und jetzt kämpfen wir auch für unser ÜBERleben!" Mit diesen Worten wandte sich der ukrainische Präsident Selenkyj in einer Live-Schalte an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Brüssel.
Selenskyi spricht auch von der aktuellen Situation in seinem Land. Schon seine Begrüßung an die Abgeordneten des EU-Parlaments spricht Bände. Er wisse gar nicht, wie er die Mitglieder des Parlaments begrüßen solle. "Ich kann nämlich nicht sagen 'Guten Morgen', 'Guten Tag oder 'Guten Abend'. Ich kann das Wort 'guten' nicht mehr sagen".
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Es sind Worte, die Verzweiflung, aber auch den Kampfeswillen widerspiegeln. Selenskyj fordert die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf, die Ukraine so schnell wie möglich in die EU aufzunehmen. "Beweisen Sie, dass Sie uns nicht im Stich lassen!", sagte der ukrainische Präsident, der per Videoschalte live zugeschaltet war.
Zuvor hatte bereits die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola in einer emotionalen Rede gefordert, dass die EU an der Seite der Ukraine stehen müsse. "Wir stehen mit Ihnen geeint im Kampf ums Überleben in diesem dunklen Moment unserer Geschichte", so Metsola.
Eine Aufnahme der Ukraine in die EU im Eilverfahren erteilte Metsola allerdings zumindest indirekt eine Absage. Man begrüße zwar den Antrag der Ukraine auf EU-Beitritt. Man wolle aber lediglich auf dieses Ziel hinarbeiten. Ein klares Votum sieht anders aus!

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