
Berlin lässt verurteilten Vergewaltiger laufen - na und?
n-tv
In der Hauptstadt hat ein mutmaßlich suchtkranker Richter einem hochgefährlichen Straftäter versehentlich die Freiheit geschenkt. Die Justiz zuckt die Achseln: Shit happens, aber niemand trägt Verantwortung.
In der Hauptstadt hat ein mutmaßlich suchtkranker Richter einem hochgefährlichen Straftäter versehentlich die Freiheit geschenkt. Die Justiz zuckt die Achseln: Shit happens, aber niemand trägt Verantwortung.
Ach, Berlin, Hauptstadt gut organisierter Verantwortungslosigkeit: Wir müssen reden, noch einmal. Denn schon wieder ist bei Dir etwas ordentlich schief gegangen und niemand will es gewesen sein. Manchmal bin ich einfach froh, dass Du keine Bohrinseln betreibst - und man Deinen einzigen Atomreaktor gerade wieder abbaut.
Deine Justiz hat nämlich eine Fristsache dermaßen verschlampt, dass ein hochgefährlicher und verurteilter Straftäter in die Freiheit entlassen wurde. Da Mahmood D. aus Afghanistan seiner Ex-Partnerin Rache geschworen hat, ist die Frau nun irgendwo in mutmaßlicher Sicherheit, beschützt von Polizeibeamten.
Was ist passiert? Man weiß es nicht genau, denn die Justiz mauert, so gut sie kann. Fest steht, dass das Landgericht Berlin I den nun freigelassenen Mann verurteilt hat - zu sieben Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe wegen dreifacher Vergewaltigung, Körperverletzung, versuchter Nötigung.
Das Gericht stellte fest, dass der nun freigelassene Mann der Frau auf den Mund schlug, sie mit einem heißen Bügeleisen bedrohte, sie zu Analverkehr zwang und das Opfer in der Folge einen Suizidversuch beging. Fest steht, dass Mahmood D. in Haft gehörte, wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr.













