
Angeklagter schweigt im Mordprozess um Toten aus Hochhaus
n-tv
Mönchengladbach (dpa/lnw) - Sieben Monate nach der Entdeckung eines getöteten Mannes in einem Hochhaus in Mönchengladbach hat vor dem Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Der 28-jährige Angeklagte machte bei der Eröffnung keine Angaben; er bestätigte nur seinen Namen und sein Geburtsdatum. Dem wohnsitzlosen Mann wirft die Staatsanwaltschaft Mord vor. Sie ist überzeugt, dass der Syrer nach gemeinsamem Drogenkonsum aus Habgier mit einem Stuhl und einer Flasche auf seinen 40 Jahre alten Landsmann eingeschlagen und 16 Mal mit einer Schere zugestochen hatte.
Zum Auftakt erklärte das Gericht, dass die Strafkammer eher von Totschlag ausgehe. Es gebe kaum Hinweise darauf, dass die Tat aus Habgier geplant war, um das Opfer auszurauben.
Den Ermittlungen nach hatte der Täter den Toten mit mehreren Decken zugedeckt und dessen Mobiltelefon mitgenommen. Die stark verweste Leiche war entdeckt worden, nachdem Nachbarn sich über den Geruch im Flur beschwert hatten. Die Polizei hatte die Wohnungstür in dem 90-Parteien-Wohnblock aufgebrochen und den toten Mieter entdeckt.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












