
Am Freitag, den 13. November: Wieso ein renommierter Forscher das Ende der Menschheit auf 2026 datiert
Frankfurter Rundschau
Im Jahr 1960 legte der Kybernetiker Heinz von Foerster den Weltuntergang rechnerisch auf den 13. November 2026 fest. Seine „Doomsday Equation“ ist mehr als eine bloße wissenschaftliche Vorhersage.
Frankfurt – Am 4. November 1960 veröffentlichte das angesehene Fachjournal Science einen Beitrag, dessen Titel eher in eine Boulevardzeitung gepasst hätte: „Doomsday: Friday, 13 November, A.D. 2026“ – auf Deutsch etwa „Weltuntergangstag: am Freitag, den 13. November 2026“. Doch der Verfasser, der aus Wien stammende Physiker und Kybernetiker Heinz von Foerster, war kein Populist auf der Suche nach Aufmerksamkeit durch provokante Thesen – im Gegenteil: Er galt als einer der seriösesten und einflussreichsten Wissenschaftler seiner Epoche. Was also steckt hinter dieser Behauptung?













