
"Albtraum" mit Tränen: "Kriminelles" Sturz-Drama kostet Schweden sicheres Gold
n-tv
"Krise und Panik", für andere sogar "kriminell": Schwere Stürze überschatten die Langlaufstaffel der Frauen bei den Olympischen Winterspielen. Die Schwedin Ebba Andersson bricht nach ihren Fehlern zusammen - ihrem Team gelingt aber ein grandioses Comeback.
"Krise und Panik", für andere sogar "kriminell": Schwere Stürze überschatten die Langlaufstaffel der Frauen bei den Olympischen Winterspielen. Die Schwedin Ebba Andersson bricht nach ihren Fehlern zusammen - ihrem Team gelingt aber ein grandioses Comeback.
"Nein! Nein! Nein!", titelt die schwedische Zeitung "Aftonbladet": "Ein absoluter Albtraum". Die Langlaufstaffel der Frauen bei den Olympischen Winterspielen mutiert zum Sturz-Festival und nimmt dramatische Züge an.
Die hochfavorisierten Schwedinnen müssen nach mehreren spektakulären Stürzen bei der 4 x 7,5 Kilometerstaffel ihre Führung abgeben, Ebba Andersson muss dabei sogar über eine Minute mit einem Ski fahren, und kämpfen sich danach trotzdem beeindruckend zurück zur Silbermedaille. Gold schnappt sich Norwegen.
"Das ist das, was man als Skifahrer als Albtraum ansieht", erkennt auch eine komplett niedergeschlagene Andersson nach dem Rennen gegenüber dem Sender Sveriges Television an: "Ich wurde in der Abfahrt etwas ängstlich und eine Sekunde später mache ich einen Salto und die Ausrüstung hält auch nicht zusammen. Da war es wirklich eine kleine Krise und Panik." So hatte sie sich das Rennen natürlich nicht vorgestellt, stammelt die Schwedin, und es sei "einfach unglaublich traurig, seine Teamkolleginnen mit hineinzuziehen".
Vor dem Rennen gilt Gold für Schweden als sichere Sache. Schließlich hatte Andersson im Einzel über 10 Kilometer die Silbermedaille und Teamkollegin Frida Karlsson die Goldmedaille gewonnen. Tiefer Schnee sorgt bei der Staffel dann aber für schwierige Bedingungen. Dennoch beginnt der Topfavorit stark und geht früh in Führung. Dann aber stürzt Andersson als zweite Läuferin in einer Steigung und verliert zu Beginn der Strecke die Führung.













