
Afghanistaneinsatz "nicht unerfolgreich"
RTL
Der CSU-Generalsekretär schockiert bei « Lanz » mit einer seltsamen Einschätzung.
Rund 20 Jahre Militäreinsatz, Tausende tote Soldaten aus über 50 Nationen und trotzdem sind die Taliban wieder zurück an der Macht. Wenn am Donnerstagabend der letzte deutsche Rettungsflieger Kabul verlässt, ist dieser Einsatz für Deutschland Geschichte. Doch die Bilanz ist verheerend. Das sieht CSU-Politiker und Generalsekretär Markus Blume im ZDF-Talk "Lanz" allerdings vollkommen anders. Alle Infos zur Situation in Afghanistan in unserem Liveticker. Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan, von Anfang an wurde er scharf kritisiert. Und das Ende ist ähnlich desaströs wie der gesamte Einsatz. Allein 59 deutsche Soldaten wurden in Afghanistan getötet. Trotzdem hält CSU-Generalrekretär Markus Blume im ZDFan der Ansicht fest, der Einsatz der Nato (inkl. der Bundeswehr) sei durchaus erfolgreich gewesen, denn er sollte vor allem den internationalen Terrorismus bekämpfen. Eine steile These, wenn man die tausenden toten Soldaten bedenkt – die getöteten afghanischen Zivilisten gar nicht mitgezählt – und feststellt, dass die militant-islamistische Taliban mächtiger sind als vor dem Einmarsch der US-Truppen. +++ Trotz Ausreisegenehmigung als afghanische Ortskraft – Ahmad J. wurde mit Familie von Bundeswehrsoldaten aus dem Flughafen geworfen +++
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











