
Ab April drei Waffenverbotszonen in Kiel
n-tv
Mehr Schutz an sensiblen Orten: Kiel führt Waffenverbotszonen ein, die rund um den Hauptbahnhof, in Gaarden und der Altstadt gelten. Kontrollen sind dann jederzeit möglich.
Mehr Schutz an sensiblen Orten: Kiel führt Waffenverbotszonen ein, die rund um den Hauptbahnhof, in Gaarden und der Altstadt gelten. Kontrollen sind dann jederzeit möglich.
Kiel (dpa/lno) - Die drei geplanten Waffenverbotszonen in Kiel sollen ab April gelten. "Waffen im öffentlichen Raum schaffen Gefahren, das zeigt die besorgniserregende Zunahme von Messerangriffen", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Die Verbotszonen sollen an besonders sensiblen Orten für mehr Schutz sorgen. Das Innenministerium hat eine entsprechende Verordnung bereits genehmigt.
Die Waffenverbotszonen, die mit Schildern gekennzeichnet werden, entstehen zum einen rund um den Hauptbahnhof. Auch die Hörnbrücke, die den Stadtteil Gaarden mit dem Hauptbahnhof verbindet, sowie die Straße Am Germaniahafen einschließlich Ernst-Busch-Platz gehören dazu.
Eine weitere Zone betrifft ebenfalls Gaarden. Sie umfasst den Vinetaplatz, die Elisabethstraße, das Karlstal sowie angrenzende Straßen und auch die Gaardener Brücke. Die dritte Zone in der Altstadt inklusive des Rotlichtviertels im Bereich des Walls und der Flämischen Straße.
Nach Angaben von Polizei und Stadt zeichnen sich die drei Bereiche nach Auswertung der Kriminalstatistik sowie polizeilicher Einschätzung durch ein erhöhtes Aufkommen an Menschen und eine im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet deutlich höhere Anzahl relevanter Straftaten aus. Die Waffenverbotszonen gelten daher ganztägig und ganzjährig.













