
„Entzug“ – „Ich heiße Christoph Peters und bin Alkoholiker“
Frankfurter Rundschau
In „Entzug“ erzählt der Schriftsteller Christoph Peters unverblümt und anschaulich vom Ende einer großen Selbsttäuschung.
Schriftlich soll der Patient seine Lage schildern. So wünscht es die Klinik, in die er sich selbst eingeliefert hat. Es hat eine Weile gedauert, ehe er zu diesem Bericht in eigener Sache bereit war. Nicht weil ihm das Schreiben schwerfiele, denn immerhin ist er ein erfolgreicher Schriftsteller. Aber es ist ja diesmal keine Fiktion, zu der aufgefordert wird, sondern es geht um ihn und nur um ihn – um nichts als die Wahrheit. Nun also schreibt er: „Ich heiße Christoph Peters und bin Alkoholiker.“
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