
Hinter dem Osterfeuer steckt mehr als gedacht – und kaum einer kennt den wahren Hintergrund
Frankfurter Rundschau
Das Osterfeuer ist ein uralter Brauch, dessen Wurzeln weit vor das Christentum reichen – und der bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Wer in der Osternacht am lodernden Feuer steht – Bratwurst in der Hand, die Funken im Blick – denkt selten an germanische Sonnenkulte oder mittelalterliche Blitzschutzrituale. Und doch ist genau das der Stoff, aus dem das Osterfeuer gemacht ist: eine Tradition, die viele historische Schichten trägt, in der sich vorchristliche Naturverehrung, christliche Auferstehungstheologie und moderne Eventkultur zu einem der beständigsten Rituale Europas überlagern. Die lodernden Holzstöße, die jedes Jahr zu Ostern entzündet werden, sind weit mehr als eine gesellige Frühlingsfeier – sie sind ein Fenster in die Tiefengeschichte menschlicher Gemeinschaft.

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