
Zuschuss für kleine Ausbildungsbetriebe in Baden-Württemberg
n-tv
Junge Leute auszubilden bedeutet oftmals einen gewissen Aufwand für die Unternehmen. Kleine Betriebe scheuen die Mühe. 3500 Euro sollen helfen, die künftigen Fachkräfte zu sichern.
Stuttgart (dpa/lsw) - Das Wirtschaftsministerium will Kleinbetriebe zur Ausbildung von jungen Leuten ermuntern. Sie werden mit Mitteln aus einem EU-Programm mit 3500 Euro je Ausbildungsplatz unterstützt, wie Ressortchefin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart mitteilte. "Wir helfen kleinen Betrieben mit bis zu neun Mitarbeitenden dabei, trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise weiter auszubilden." Damit werde zur Fachkräftesicherung in kleinen Unternehmen und zu einer stabilen Erholung der Wirtschaft beigetragen.
Das von der Europäischen Union im Rahmen der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie geförderte Programm läuft bis Ende dieses Jahres. Die CDU-Politikerin richtete folgenden Appell an die Betriebe: "Sichern Sie sich selbst Ihren Fachkräftenachwuchs und geben Sie Jugendlichen damit berufliche Perspektiven. Baden-Württemberg ist auf Fachkräfte von morgen angewiesen."

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












