
Wohnungszählung: 60 Prozent übermittelten bisher Daten
n-tv
Erfurt (dpa/th) - In Thüringen haben zum Zensus bislang 407.000 Immobilienbesitzer ihre Daten für die Gebäude- und Wohnungszählung online gemeldet. Das seien etwa 60 Prozent aller Auskunftspflichtigen, teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mit. Weitere rund 56.000 der angeschriebenen Eigentümer und Verwalter nutzten die Möglichkeit, einen Papierfragebogen zu bestellen. Laut den Statistikern wurden für die Gebäude- und Wohnungszählung bisher rund 626.000 Anschreiben verschickt.
Diejenigen, die ihrer Auskunftspflicht bei der Gebäude- und Wohnungszählung noch nicht nachgekommen seien, erhielten nun Erinnerungen. Es gebe aber auch Wohnungseigentümer, die bislang gar kein Anschreiben erhalten hätten. Es seien noch nicht alle Immobilienbesitzer und -verwalter ermittelt worden, hieß es.
Die Gebäude-und Wohnungszählung läuft parallel zur Haushaltsbefragung - der klassischen Bevölkerungszählung. Erstmals sollen dabei bis November auch Daten zu Kaltmieten, Energieträgern und zu Gründen für den Wohnungsleerstand erhoben werden.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












