
Wo ist das nächste Einhorn? Start-ups in MV
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Es gibt spannende Firmengründungen in Mecklenburg-Vorpommern. Noch sind es nicht genug. Die Politik hat das erkannt.
Es gibt spannende Firmengründungen in Mecklenburg-Vorpommern. Noch sind es nicht genug. Die Politik hat das erkannt.
Schwerin (dpa/mv) - Der weltgrößte Tanker für den Transport von flüssigem Wasserstoff, Entengrütze als Lebensmittel, Kaltes Plasma für die Wundheilung - das sind drei aktuelle Ideen, mit denen Start-up-Gründer in Mecklenburg-Vorpommern durchstarten und Geld verdienen wollen. Haben sie Erfolg, bedeutet das Steuereinnahmen und Arbeitsplätze in der Zukunft. Doch der Weg ist lang, steinig und kostspielig - und birgt immer auch die Gefahr des Scheiterns.
Dass Start-ups im Nordosten Ermutigung finden, loslegen und wachsen können - dabei will die Gründungswerft helfen. Die Initiative wurde 2021 an der Universität Greifswald gegründet, hat nach eigenen Angaben mehr als 450 Mitglieder von Gründern über Berater bis hin zu Investoren und bezeichnet sich selbst als die größte Gründungsinitiative in Norddeutschland.
"Gemeinsam arbeiten wir an einem positiven Umfeld, in dem sich inspirierende Persönlichkeiten verwirklichen", heißt es. Geschäftsführer Chuck Henjes ist optimistisch: "Wir sind davon überzeugt, dass die Einzigartigkeit der von uns mitgestalteten Gründungsszene in wenigen Jahren dazu führt, das Bundesland zu einem Top-Standort für innovative Unternehmensgründungen und Start-ups zu entwickeln."
Noch sind die Ergebnisse überschaubar. Laut dem Bundesverband Deutsche Startups gibt es im Nordosten derzeit 158 aktive potenzielle Wachstumsfirmen. Das sind zehn je 100.000 Einwohner und das wiederum bedeutet Platz 14 unter den 16 Bundesländern, wie Verbandsgeschäftsführer Christoph Stresing sagt. Hinter MV liegen demnach nur noch Thüringen und Sachsen-Anhalt.













