Wenn Linke Zionismus den Kampf ansagen, legitimieren sie Gewalt gegen Juden
Die Welt
In Niedersachsen feiern sich Linke-Mitglieder dafür, den „ersten antizionistischen Landesverband“ geschaffen zu haben. Unter dem Deckmantel dieser Ideologie verüben Terroristen Anschläge gegen Juden. Die Linke-Führung leugnet das Antisemitismus-Problem ihrer Partei.
In Niedersachsen feiern sich Linke-Mitglieder dafür, den „ersten antizionistischen Landesverband“ geschaffen zu haben. Unter dem Deckmantel dieser Ideologie verüben Terroristen Anschläge gegen Juden. Die Linke-Führung leugnet das Antisemitismus-Problem ihrer Partei. Es waren deutliche Worte, die Gregor Gysi, Urgestein seiner Linkspartei, kürzlich zum Antisemitismus in den eigenen Reihen fand. Das Problem sei „gefährlicher geworden“, weil viele Menschen „mit spezifischem Migrationshintergrund“ in die Partei eingetreten seien, die „Sichten auf Israel mitbringen, die falsch sind“, sagte Gysi in einem Podcast. Gemeint war damit nicht Kritik an bestimmten Handlungen der israelischen Regierung, der auch Rechtsextremisten angehören. Solche, mitunter scharfe Kritik, übt Gysi immer wieder selbst. Im Gaza-Krieg nach dem 7. Oktober 2023 warb er etwa immer wieder für eine Anerkennung eines palästinensischen Staats. Ausgerechnet nach der Eskalation des antisemitisch motivierten Terrors der Hamas könnte man dies als Belohnung für diesen Terror werten.













