
Weitere Kilometer Zaun gegen Afrikanische Schweinepest
n-tv
Dass der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest ein Langstreckenlauf wird, war von Anfang an klar. Nun sollen noch mehr Elektrozäune in Rheinhessen die Tierseuche in Schach halten.
Ingelheim (dpa/lrs) - Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest werden weitere Kilometer Elektrozaun in Rheinhessen aufgebaut. In den kommenden Tagen würden 18 Kilometer errichtet, zunächst am Rhein zwischen Oppenheim und Guntersblum, teilte der Kreis Mainz-Bingen in Ingelheim mit. An der Grenze zum Kreis Alzey-Worms werde der Zaun zudem weiter bis zur Bundesstraße 9 gezogen.
So soll verhindert werden, dass Wildschweine über den Rhein nach Hessen kämen und umgekehrt. Darüber hinaus sollten mit Hilfe der Barriere die Tiere aus dem Kerngebiet des Kreises Mainz-Bingen von denen im Kerngebiet des benachbarten Kreises Alzey-Worms ferngehalten werden. Das Virus solle so in den begrenzten Bereichen bleiben ohne ständige Neuansteckungen, erklärte der Leiter des Veterinäramtes des Kreises Mainz-Bingen, Markus Wacker, in einer Mitteilung.
Finanziert wird der Zaun genau wie früher aufgestellte Abschnitte vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium. Begonnen worden war mit dem Bau des Elektrozaunes Ende Juli in Oppenheim, zunächst waren rund 40 Kilometer vorgesehen. Mitte Juni war die Tierseuche im südhessischen Kreis Groß-Gerau ausgebrochen. Die Afrikanische Schweinepest verläuft bei Haus- oder Wildschweinen fast immer tödlich, für Menschen ist die Viruserkrankung ungefährlich.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












