
Was russische Sportler bei Olympia dürfen - und was nicht
n-tv
Gut ein Dutzend russische Sportlerinnen und Sportler dürfen bei den Olympischen Spielen in Italien starten - aber ohne Flagge, Hymne und nicht im Team. Welche Bedingungen für sie gelten und warum Biathlon für sie tabu bleibt.
Gut ein Dutzend russische Sportlerinnen und Sportler dürfen bei den Olympischen Spielen in Italien starten - aber ohne Flagge, Hymne und nicht im Team. Welche Bedingungen für sie gelten und warum Biathlon für sie tabu bleibt.
Russlands Sportminister lässt an seinem Vorhaben keine Zweifel aufkommen. "Wir kehren in den Weltsport zurück", sagt Michail Degtjarjow. Für die Olympischen Winterspiele in Italien brauchte es aber auch die Hilfe der Sportrichter, damit wieder eine Reihe von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus trotz des weiter andauernden Angriffskriegs in der Ukraine auf der großen Bühne dabei sein dürfen. Rodel-Olympiasieger Felix Loch, Mitbegründer der Vereinigung "Athletes for Ukraine", bekannte sich deswegen zu seinem "Bauchweh" und sagte vor dem Start der Wettbewerbe: "Ich hoffe einfach immer, dass nichts passiert."
Unter welchen Bedingungen sind Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus dabei?
Es greifen die Regeln wie schon bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024. Offizielle Nationalmannschaften beider Länder sind nicht zugelassen. Die Sportlerinnen und Sportler dürfen sich - abhängig von der Regelung des jeweiligen Weltverbandes - in bestimmten Sportarten qualifizieren, treten dann aber als sogenannte "Individuelle Neutrale Athleten" (AIN) an. Das bedeutet, dass sie ohne Flagge, Hymne und Dress in ihren Landesfarben mitmachen dürfen. Vor der endgültigen Zulassung für Olympia hat ein Gremium des IOC geprüft, dass keine Verbindungen der jeweiligen Athleten zur Armee bestehen und keine Unterstützung des Krieges öffentlich bekannt ist.
Wie viele Russen und Belarussen sind startberechtigt?













