
Wahlbeteiligung bislang etwa auf Niveau von 2017
n-tv
Erfurt (dpa/th) - Bei der Bundestagswahl hat in Thüringen am Sonntag bis zum Mittag rund ein Viertel der Wahlberechtigten in einem der rund 2400 Wahllokale bereits abgestimmt. Mit 24,6 Prozent lag die Urnenwahlbeteiligung bis 12 Uhr minimal über dem Niveau der Bundestagswahl 2017 (24,5 Prozent), wie Landeswahlleiter Günter Krombholz mitteilte. 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind im Freistaat zur Stimmabgabe aufgerufen.
Es wird damit gerechnet, dass der Briefwähleranteil in diesem Jahr einen Rekord erreichen wird - auch wegen der Corona-Pandemie. Bis zum Freitag hatten laut Landeswahlleiter rund 22,5 Prozent der Wahlberechtigten von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
In Thüringen sind seit dem Morgen und noch bis 18 Uhr mehr als 2400 Wahllokale geöffnet. In manchen herrschte am Vormittag reger Betrieb, teilweise bildeten sich Schlangen. Organisatorische oder technische Probleme habe es bei der Stimmabgabe bislang nicht gegeben, hieß es aus dem Büro des Landeswahlleiters.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












