
Vater lässt Jungs illegal mit Mini-Bike fahren: Sturz
n-tv
Malliß (dpa/mv) - Zwei Jungen sind in Malliß (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit einem sogenannten Pocket-Bike wie Rennfahrer um die Plattenbauten gerast - und gestürzt. Der Vater des achtjährigen Bikers muss sich nun strafrechtlich dafür verantworten, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Der 42-jährige Mann soll dem Sohn und dessen neunjährigem Freund rechtswidrig erlaubt haben, das Mini-Bike auf öffentlichen Straßen zu nutzen. Nach mehreren Runden am Montag bekam der achtjährige Fahrer eine Linkskurve nicht richtig und stürzte.
Beide Jungen wurden leicht verletzt. Die Polizei beschlagnahmte das Gefährt, um unter anderem herauszufinden, wie schnell das Mini-Motorrad unterwegs war. Pocket-Bikes sind maximal 50 Zentimeter hoch, können zwischen 45 und 60 Kilometer pro Stunde schnell sein und dürfen auf Privatgelände auch von Kindern gefahren werden - nicht aber auf öffentlichen Straßen, wie der Polizeisprecher erläuterte.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












