
"Trump befahl dem Mob, zum Kapitol zu gehen"
n-tv
187 Minuten. Solange hat es am 6. Januar 2021 gedauert, bis der damalige US-Präsident Donald Trump seine gewalttätigen Anhänger mit einer Videoansprache vom Sturm auf das Kapitol zurückgepfiffen hat. Das sind mehr als drei Stunden, die zwischen seiner aufpeitschenden Rede am Nachmittag dieses verhängnisvollen Tages und seinem eher halbherzigen Appell liegen.
Was hat Trump in dieser Zeit gemacht?
In seiner letzten öffentlichen Anhörung vor der Sommerpause bringt der Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Attacke am Donnerstagabend (Ortszeit) zur besten Sendezeit Licht ins Dunkel. Er zeigt, dass Trump bewusst Gewalt in Kauf genommen hat, um sich an der Macht zu halten, dass er die Krawalle im Fernsehen verfolgte. Dass er von seinen Verbündeten dazu gedrängt werden musste, schließlich noch einzuschreiten. Und lange einfach gar nichts tat.
Was ist in der letzten Sitzung passiert?

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












