
Thering fordert Abschiebung straffälliger Ausländer
n-tv
Ein Flüchtling aus dem Südsudan, der sich in einem Hamburger U-Bahnhof mit einer Frau vor einen Zug geworfen hat, sorgt für Entsetzen. CDU-Landeschef Thering fordert Konsequenzen aus der Tat.
Ein Flüchtling aus dem Südsudan, der sich in einem Hamburger U-Bahnhof mit einer Frau vor einen Zug geworfen hat, sorgt für Entsetzen. CDU-Landeschef Thering fordert Konsequenzen aus der Tat.
Hamburg (dpa/lno) - Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau im U-Bahnhof Wandsbek hat der Hamburger CDU-Landesvorsitzende Dennis Thering die Abschiebung straffällig gewordener Ausländer gefordert. Der 25 Jahre alte Südsudanese, der Ende vergangener Woche eine 18-Jährige mit in den Tod gerissen hatte, als er sich mit ihr vor einen einfahrenden Zug stürzte, sei schon zuvor mit Straftaten in Erscheinung getreten, sagte Thering beim Landesparteitag der CDU in Wandsbek.
Zuletzt sei dies zwei Tage vor der Tat geschehen, als der Mann in einem Bordell auf der Reeperbahn randaliert und einem Polizisten mit einem Handy auf den Kopf geschlagen habe. Dennoch sei der 25-Jährige, der 2024 im Rahmen des humanitären Resettlement-Programms der Bundesregierung nach Deutschland gekommen sei, auf freiem Fuß geblieben.
"Und viele in unserer Stadt, in unserem Land und auch viele von uns hier fragen sich: Wie kann so etwas sein?", sagte Thering vor rund 130 Delegierten in der Berufsschule für Medien und Kommunikation. "Wie kann es sein, dass jemand hier ist, um angeblich Schutz zu suchen, und dann bereits nach so kurzer Zeit polizeibekannt ist? Und wie kann es sein, dass das für die betreffende Person völlig folgenlos geblieben ist?"
So etwas dürfe nicht mehr passieren. "Ausländer, die polizeibekannt sind, die Polizisten tätlich angegriffen haben, müssen abgeschoben werden", forderte der Partei- und Fraktionschef.













