
Syrien will Libanon bei Hisbollah-Entwaffnung unterstützen
n-tv
Bisher konnte sich Syrien zum Großteil aus dem sich stetig weiter eskalierenden Iran-Krieg heraushalten. Übergangspräsident al-Scharaa bemüht sich, dass das so bleibt.
Bisher konnte sich Syrien zum Großteil aus dem sich stetig weiter eskalierenden Iran-Krieg heraushalten. Übergangspräsident al-Scharaa bemüht sich, dass das so bleibt.
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat dem Libanon seine Unterstützung bei der Entwaffnung der pro-iranischen Hisbollah zugesichert. Das sagte er in einer Videokonferenz mit EU-Vertretern und anderen Staats- und Regierungschefs der Region, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete.
Al-Scharaa zeigte demnach seine volle Unterstützung für "die ernsthaften und entschlossenen Schritte, die die Regierungen des Iraks und des Libanon unternommen haben, um ihre Nationen vor der anhaltenden Gewalt zu schützen".
Die gegenwärtige Eskalation stelle eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Region dar. Syrien habe sich mit regionalen Partnern abgestimmt, um ein Übergreifen des Konflikts auf syrisches Territorium zu verhindern. In diesem Zusammenhang habe die syrische Armee ihre Präsenz entlang der libanesischen und irakischen Grenzen verstärkt.
Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der pro-iranischen Hisbollah. Die neue Führung bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss Irans - einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads - im Land zu unterbinden.













