
Warnstreik im ÖPNV in Sächsischer Schweiz-Osterzgebirge
n-tv
Zwei Wochen lang soll es in Sachsen zu Warnstreiks im Nahverkehr kommen. Den Auftakt macht Verdi im Landkreis an der Grenze zu Tschechien.
Zwei Wochen lang soll es in Sachsen zu Warnstreiks im Nahverkehr kommen. Den Auftakt macht Verdi im Landkreis an der Grenze zu Tschechien.
Pirna (dpa/sn) - Ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi legt am Dienstag den Busverkehr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge weitgehend lahm. Auf den Regional- und Stadtverkehrslinien sowie bei den Fähren und der Kirnitzschtalbahn müssen Fahrgäste mit massiven Ausfällen rechnen, wie die Verkehrsgesellschaft Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RSVOE) mitteilte.
Auch der Schülerverkehr, Sport- und Schwimmbusse sowie der Ersatzverkehr für die S1, S3, RB71 und RB72 ist demnach betroffen. Die Regionalzüge und S-Bahnen fahren ansonsten aber regulär, da die Deutsche Bahn nicht bestreikt wird. Auch bei den Linien, die die Dresdner Verkehrsbetriebe oder Subunternehmern betreiben, gibt es keine Einschränkungen durch den Warnstreik.
Zum Auftakt einer zweiwöchigen Warnstreikwelle in Sachsen hat Verdi hat die Mitarbeiter der RSVOE ab Betriebsbeginn um 3.00 Uhr zum 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen im Nahverkehr für die AVN-Gruppe Sachsen. Die dritte Verhandlungsrunde am 4. März blieb laut Gewerkschaft ohne Ergebnis.
Am Dienstag folgt ein Warnstreik in Zwickau. Verdi hatte für diese Woche zudem Aktionen im Erzgebirgskreis, im Landkreisen Meißen und in Chemnitz angekündigt. In der kommenden Woche soll es die Landkreise Mittelsachsen, Zwickau, Görlitz, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Chemnitz, Dresden und Görlitz treffen. Konkrete Termine will die Gewerkschaft mit mindestens 48 Stunden Vorlauf bekanntgeben.













