
"Ich hatte Todesangst" - Opfer berichten von Messeranschlag
n-tv
Ein IS-Terrorist soll in Bielefeld feiernde Menschen angegriffen haben. Im Prozess berichteten nun drei der Opfer als Augenzeugen vom blutigen Geschehen.
Ein IS-Terrorist soll in Bielefeld feiernde Menschen angegriffen haben. Im Prozess berichteten nun drei der Opfer als Augenzeugen vom blutigen Geschehen.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Todesangst, Notoperationen, Spätfolgen: Im Prozess um den Terroranschlag auf feiernde Menschen in Bielefeld haben erstmals Opfer als Zeugen über den Messerangriff berichtet. Sie sei bis heute krankgeschrieben und immer noch in Behandlung, sagte eine 27-jährige Taxifahrerin am Düsseldorfer Oberlandesgericht aus.
In der Tatnacht habe sie seitlich aus dem Augenwinkel einen Schatten auf sich zukommen sehen. "Ich habe mir nichts dabei gedacht, aber dann den Ausruf "Allahu akbar" gehört und im Arm etwas gespürt. Der Ausruf kam und dann kam auch schon der Stich. Das ging so schnell. Gespürt habe ich zwei Stiche."
Dann sei ihr Begleiter vor ihr umgefallen. "Ich habe ihn hochgehoben und wir sind ins Cutie." Das ist der Name der Bar, vor der sich der Anschlag ereignete. Ihr Bekannter habe geschrien, dass er getroffen worden sei. Mehrere Leute hätten sich um ihn gekümmert.
Durch das Adrenalin habe sie ihre eigene Verletzung vergessen und sich um ihren Bekannten gesorgt, dem die Augen zugefallen seien. "Nicht, dass der vor unseren Augen stirbt", habe sie gedacht.













