
Streit um Krieg in Gaza zerreißt den FC St. Pauli
n-tv
Der Krieg in Gaza greift tief in die deutsche Gesellschaft ein. Selbstverständlich auch im deutschen Fußball. Dort tummeln sich zahlreich Profis, deren Sicht auf den Konflikt in Deutschland schwer vermittelbar ist. Beim FC St. Pauli zeigt sich das am Beispiel des australischen Kapitäns Irvine.
Es gibt mehr als einen Jackson Irvine. Natürlich den Fußball-Profi vom FC St. Pauli, aber es gibt auch das Model Irvine. Den Gewerkschafter. Den Radiomoderator. Den LGBTQ-Aktivisten mit dem besonderen Look. Irvine äußert sich auch zu Themen, die andere Kicker meiden. Kein Wunder also, dass der Australier zum Gesicht des Klubs aufstieg. Doch jetzt ist der Wirbel um Irvine auf dem Kiez plötzlich groß.
"Niemand ist größer als der Klub", hatte ein User in den Sozialen Medien unter ein Bild von Irvine und seiner Frau geschrieben. Und: "Das ist unser Klub, nicht deiner. Du wirst in wenigen Monaten weg sein und für einen Euro mehr woanders spielen. Wir werden immer hier sein, während du nicht mehr als eine Fußnote bist."
