
Sogar Donald Trump würdigt Jimmy Carters Leistungen
n-tv
Im Alter von 100 Jahren stirbt der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter. Nicht nur in den USA, sondern auch weltweit zollen ihm Staats- und Regierungschefs Anerkennung und würdigen ihn als Politiker, der das Leben vieler verbessert habe.
Staats- und Regierungschefs weltweit haben ihre Trauer über den Tod des ehemaligen Präsidenten der USA, Jimmy Carter, bekundet. US-Präsident Joe Biden und sein designierter Nachfolger Donald Trump würdigten Carter als Mann, der das Leben vieler verbessert habe. Mit Mitgefühl und moralischer Klarheit habe er sich für die Ausrottung von Krankheiten, den Frieden, die Förderung von Bürger- und Menschenrechten, freie und faire Wahlen, Obdachlose und die Ärmsten eingesetzt, so Biden. Er kündigte auch ein Staatsbegräbnis für Carter an und erklärte den 9. Januar zu einem nationalen Tag der Trauer für den Verstorbenen.
Auch Bidens designierter Nachfolger Trump würdigte den Ex-Präsidenten. Carter habe in einer herausfordernden Zeit "alles in seiner Macht Stehende getan, um das Leben aller Amerikaner zu verbessern". Dafür seien ihm alle zu großem Dank verpflichtet. Entgegen den Gepflogenheiten hatte Carter nachfolgende Präsidenten immer wieder kritisiert - auch explizit den Republikaner Trump. Carter hatte sich nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus immer wieder in die Politik eingemischt.
