
Sechs Verletzte nach Brand auf Faschingswagen
n-tv
Meterhoch schlagen die Flammen aus einem Faschingswagen im baden-württembergischen Kehl empor. Der Wagen gerät wegen einer Verpuffung in Brand. Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Sechs Personen werden durch den Vorfall verletzt, mindestens eine davon schwer.
Ein schweres Unglück hat am Sonntag einen Fastnachtsumzug im baden-württembergischen Kehl beendet: Sechs Menschen wurden beim Brand eines Umzugswagens verletzt, mindestens einer davon schwer, wie die Polizei in Offenburg mitteilte. Der Umzug, den mehrere Zehntausend Menschen vom Straßenrand aus verfolgten, wurde abgebrochen.
Um sich vor den Flammen zu retten, sprangen mehrere Menschen, die sich auf dem Anhänger des Umzugswagens einer Fastnachtsgruppe aus Glottertal befanden, auf die Straße. Das Feuer brach nach Auskunft der Stadt Kehl im Innenraum des Wagens aus, der ein Schiff darstellte. Der Umzugswagen wurde laut Polizei stark beschädigt. Die Stadt teilte mit, das wegen des Brandes schwer verletzte Opfer sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden.
Nach Auskunft der Stadt Kehl konnte der Hubschrauber zunächst nicht am Ort des Notfalls landen, sondern kreiste darüber und wich schließlich auf den Flugplatz Sundheim aus. Der ausgebrannte Umzugswagen wurde um kurz nach 17.00 Uhr abtransportiert. Als Ursache des Feuers nannte die Polizei die Verpuffung eines Aggregats auf einem Anhänger um kurz nach 15.00 Uhr. Dies hatte den Brand zur Folge. Die Feuerwehr löschte das Feuer nach Auskunft der Polizei zeitnah. Die Kehler Feuerwehr war mit 16 Einsatzkräften vor Ort. Über die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch keine Auskunft geben. Die Beamten des Polizeireviers Kehl nahmen die Ermittlungen auf.













