
Schwesig will Mecklenburg-Vorpommerns Einfluss ausbauen
n-tv
Wismar (dpa/mv) - Die Berliner Politik muss sich nach Ansicht von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf eine stärkere Rolle Mecklenburg-Vorpommerns einstellen. "Mecklenburg-Vorpommern hat in Berlin schon ein gutes Gewicht, das Gewicht werde ich natürlich ausbauen", kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag nach dem SPD-Sonderparteitag an.
Die Bürger im Nordosten könnten sich darauf verlassen, dass sie immer im Bund mitmische, wenn es den Interessen des Landes diene. Als Beispiele nannte sie die Bekämpfung der Corona-Pandemie, die Rentenpolitik oder Veränderungen im Gesundheitssystem. "Da werde ich natürlich die politische Erfahrung und die politische Stärke, die ich mitbringe, einsetzen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
Nach dem klaren Wahlsieg ihrer Partei Ende September mit einem Stimmenanteil von 39,6 Prozent hatten am Samstag die Delegierten mit großer Mehrheit dem Koalitionsvertrag mit den Linken zugestimmt. Parallel zu der Veranstaltung in Wismar fand in Güstrow ein Sonderparteitag der Linken statt. Die künftige Regierung werde gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten, sagte Schwesig.

Sollen nicht berufstätige Ehepartner auch künftig noch kostenlos bei der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert sein? Angeblich erwägt die Regierung, dies abzuschaffen. CSU-Chef Söder weist die Idee weit von sich. Stattdessen sollte die Ausgabenseite der Krankenkassen in den Blick genommen werden, so der Bayer.












