
Russland rückt im Osten vor - Scholz hält Putins Krieg für gescheitert
n-tv
Im Osten des Landes wird die Lage für das ukrainische Militär immer schwieriger. Beim Beschuss der Großtstadt Charkiw kommen erneut auch Zivilisten ums Leben. Bundeskanzler Scholz hält einen Sieg Russlands dennoch für ausgeschlossen.
Die ukrainische Armee steht im äußersten Osten ihrer Front stark unter Druck. Im Donbass verzeichnet Russland bei heftigen Gefechten Geländegewinne. Auch der ukrainische Generalstab räumt ein, dass Russland unter anderem in der Region Luhansk überlegen ist. "Russland ist im Vorteil, aber wir tun alles, was wir können", sagt General Olexij Gromow.
"Der Kampf hat seine maximale Intensität erreicht", sagte Vize-Verteidigungsministerin Ganna Malyar. "Die feindlichen Truppen stürmen die Positionen unserer Truppen gleichzeitig aus mehreren Richtungen." Angesichts dieses Vorrückens der russischen Armee hätten die ukrainischen Soldaten "eine extrem schwierige und lange Kampfphase" vor sich. An mehreren Orten befürchtet die ukrainische Armee von russischen Truppen eingekesselt zu werden.
Zudem beobachtet die Ukraine nach Militärangaben, dass Russland in seinen Grenzgebieten Belgorod und Woronesch Truppen neu formiert. Damit seien weitere Angriffe auf die ukrainischen Gebiete Charkiw und Luhansk zu befürchten. In der Region Charkiw sind bei russischen Angriffen nach örtlichen Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Weitere 17 Menschen seien verletzt worden, sagte der regionale ukrainische Befehlshaber Oleg Sinegubow.













