
Rekord bei Störchen in Bayern: Mehr als 1000 Paare
n-tv
Hilpoltstein (dpa/lby) - Die Zahl der Weißstörche in Bayern ist auf einen Rekordwert gestiegen. Mehr als 1000 Paare wurden dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) in diesem Jahr bisher gemeldet. "Noch nie seit Beginn der Aufzeichnung seines Bestands im Jahr 1900 wurden so viele brütende Störche im Freistaat gezählt wie dieses Jahr", teilte LBV-Expertin Oda Wieding am Dienstag mit. 1988 hatte die Zahl der Weißstörche in Bayern mit 58 Brutpaaren einen Tiefstand erreicht. Seit Anfang des Jahrtausends steigt ihre Zahl wieder stetig an.
Dazu beigetragen hat nach LBV-Angaben ein verändertes Zugverhalten, dass Vogelfachleute seit den 1980er Jahren beobachten. "Ein Großteil der bayerischen Störche, die über die Westroute in den Süden ziehen, überwintert immer häufiger direkt in Spanien", erläuterte Wieding. Dadurch müssten sie nicht mehr das Mittelmeer überqueren und seien nicht mehr den Gefahren in den afrikanischen Überwinterungsquartieren ausgesetzt. Dadurch kehrten auch mehr Störche wieder nach Bayern zurück.
Die meisten Störche siedelten sich dem LBV zufolge in den bei den Vögeln schon beliebten Gebieten wie Oettingen in Schwaben oder Uehlfeld in Mittelfranken an. Aber auch in Ostbayern seien neue Nester gemeldet worden.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












