
Protest gegen Putins Politik und Krieg mit Julia Nawalnaja
n-tv
Oppositionelle Russen im Exil in Deutschland wollen mit einer Demonstration zeigen, dass es auch andere Meinungen als die von Putin gibt.
Berlin (dpa/bb) - Weit mehr als tausend Menschen haben in Berlin gegen Kremlchef Wladimir Putin und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine demonstriert. Viele Demonstranten gehörten zur russischen Opposition im Exil. Unter ihnen waren am Sonntagnachmittag auch bekannte Vertreter wie die Menschenrechtsaktivistin Julia Nawalnaja, Witwe des russischen Oppositionsführers und Dissidenten Alexej Nawalny. Außerdem kamen die Oppositionspolitiker Ilja Jaschin und Wladimir Wladimirowitsch Kara-Mursa.
Die Protestdemonstration hieß "Nein zu Putin. Nein zum Krieg in der Ukraine. Freiheit für politische Gefangene." Die Demonstranten zogen vom Potsdamer Platz zum Boulevard Unter den Linden. Die Polizei sprach von einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












