
Polizei will konsequent gegen verfrühtes Böllern vorgehen
n-tv
Erst am Silvesterabend ist das Zünden von Böllern und Raketen erlaubt. Doch kaum ist der Verkauf gestartet, kracht es in Berlin an vielen Orten. Die Polizei will das nicht dulden.
Berlin (dpa/bb) - Berlins Polizei will bei verbotener Böllerei vor der Silvesternacht hart durchgreifen. Bei schweren Übergriffen werde geprüft, ob die Täter über den Jahreswechsel in Gewahrsam genommen werden können, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel im RBB-Inforadio. Die Voraussetzungen dafür seien hoch. "Aber wenn wir solche Täter aufgreifen, werden wir sie auch über Silvester durchaus in Gewahrsam nehmen."
Seit dem offiziellen Verkaufsstart von Feuerwerk am Samstag wird in Berlin mit Einbruch der Dunkelheit bereits kräftig geböllert. Erlaubt ist das aber erst am Silvesterabend ab 18.00 Uhr bis zum Neujahrsmorgen um 7.00 Uhr. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld bis zu 10.000 Euro.
Feuerwerkskörper haben laut Polizei bereits kleinere Brände verursacht. Vor allem Müllcontainer waren demnach betroffen. In Schöneberg wurden Passanten und Autofahrer an der Potsdamer Straße aus einem Haus heraus mit Böllern und Raketen beschossen.
