
Politiker Weber kritisiert Scholz für Atomkrieg-Aussage
n-tv
München (dpa/lby) - Der Europapolitiker Manfred Weber (CSU) hat angesichts des Krieges in der Ukraine Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kritisiert. Natürlich sei Besonnenheit notwendig, sagte Weber der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Das dürfe "aber nicht zur fehlenden Entschlossenheit führen". Damit reagierte der EVP-Vorsitzende im Europaparlament auf Aussagen des Bundeskanzlers im "Spiegel". Dem Nachrichtenmagazin hatte Scholz auf Fragen zu seiner Zurückhaltung bei Waffenlieferungen gesagt, es brauche "einen kühlen Kopf und gut abgewogene Entscheidungen", und er tue alles, um eine Eskalation zu verhindern, die zu einem dritten Weltkrieg führe. "Es darf keinen Atomkrieg geben."

Bundespräsident Steinmeier bezeichnet die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als "völkerrechtswidrig" und einen politischen Fehler. Zustimmung bekommt er dabei vom Teheraner Regime: Außenminister Araghtschi nutzt die Rede des SPD-Politikers, um zur Solidarität mit der iranischen Führung aufzurufen.












