
Physiotherapeut muss wegen Vergewaltigung in Haft
n-tv
Über mehrere Jahre missbraucht ein Physiotherapeut nach Auffassung eines Gerichts seine Patientinnen. Tatort ist seine Praxis bei Rostock. Er muss ins Gefängnis - und darf darüber hinaus bestimmte Tätigkeiten vorerst nicht mehr ausüben.
Das Rostocker Landgericht hat einen Physiotherapeuten wegen des sexuellen Missbrauchs zahlreicher Patientinnen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt. Der Richter sprach ihn wegen fünffacher Vergewaltigung, sexuellen Übergriffs in elf Fällen und sexueller Belästigung in zwei Fälle schuldig.
Zudem darf er fünf Jahre lang keine Tätigkeit in Bereichen ausüben, wo sich Frauen teilweise oder ganz entkleiden, wie etwa in Schwimmbädern oder Saunen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der 45-Jährige hatte sich von März 2020 bis März 2025 insgesamt an 17 Frauen vergangen.
Tatort war jeweils seine Praxis in Elmenhorst-Lichtenhagen bei Rostock. Dabei habe er in einigen Fällen den Überraschungsmoment ausgenutzt, hieß es. Im Frühjahr 2025 zeigten ihn mehrere Frauen an, woraufhin der Mann in Untersuchungshaft kam.
