
Pfandkönig Eduard Lüning verdient mit Leergut ein Vermögen
RTL
Was andere wegwerfen, ist sein Reichtum. Eduard Lüning lebt vom Pfand. So hat er sich aus der Obdachlosigkeit gekämpft und rund 250.000 Euro verdient. Ans Aufhören denkt der 64-Jährige aber noch lange nicht.
Was andere wegwerfen, ist sein ganzer Reichtum.Eduard Lüning lebt vom Pfand, den andere im Müll entsorgen. So hat er sich aus der Obdachlosigkeit gekämpft und ein Vermögen von rund 250.000 Euro verdient. Ans Aufhören denkt der 64-Jährige aber noch lange nicht. Jeden Morgen um halb sieben durchwühlt Eduard Lüning in Münster den Müll. Er sucht nach dem, was für ihn wertvoll ist: Leergut. Sieben Tage die Woche, bei Wind und Wetter, ist der 64-Jährige unterwegs. Er sagt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Vor allem am Güterbahnhof findet Lüning, was er braucht. Dort gibt es viele Kneipen und Clubs. Acht Cent bringt ihm jede Glasflasche, für Dosen und Plastikflaschen bekommt er 25 Cent. Um nichts zu übersehen, leert er ganze Müllcontainer aus und durchsucht jeden Sack einzeln. Seinen Erfolg kommentiert er mit einem Dank an die „werte Wegwerfgesellschaft“. Er sagt: „Für euch ein Orden und für mich eine goldene Nase.“ Im Durchschnitt verdient Lüning allein durch das Sammeln rund 800 Euro pro Monat. Seit 23 Jahren macht er das schon. Dieser Job hat ihn aus der Obdachlosigkeit zurück ins Leben geholt. Dabei achtet er immer auf eines ganz besonders: kein Geld vom Amt zu nehmen. Er will niemandem zur Last fallen. „Das ist der Steuerzahler mit seinem Schweiß, der gibt es mir“, erklärt er seine Haltung. Lese-Tipp: Darf ich im Supermarkt eine Traube naschen oder am Duschgel schnuppern?

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