
Olympiasieger Rösch offenbart "Ansatz von Suizidgedanken"
n-tv
Mit 22 Jahren Olympiasieger - kurz darauf kämpft Michael Rösch mit inneren Dämonen. Doch weil der Ex-Biathlet mentale Probleme als Schwäche sieht, sucht er sich keine Hilfe. Fast zu lange, über seinen Kampf spricht er jetzt erstmals.
Mit 22 Jahren Olympiasieger - kurz darauf kämpft Michael Rösch mit inneren Dämonen. Doch weil der Ex-Biathlet mentale Probleme als Schwäche sieht, sucht er sich keine Hilfe. Fast zu lange, über seinen Kampf spricht er jetzt erstmals.
Während der Olympischen Winterspiele amüsierte Michael Rösch als Experte bei Eurosport mit markigen Sprüchen und Emotionen. Der Ex-Biathlet gibt häufig den Entertainer, auch bei Instagram nimmt sich der 42-Jährige selbst nicht zu ernst. Doch für eine lange Zeit ist das nur Fassade. Der Olympiasieger von 2006 hat nun erstmals über seine Depressionen gesprochen.
"Der Olympiasieg war öffentlich. Der schwerste Kampf fand im Stillen statt. Mental war ich zeitweise tot", sagte der 42-Jährige. Gerade einmal 22 Jahre war er alt, als er mit der Staffel in Turin Olympiasieger wurde. Rösch war mit Abstand der Jüngste des Quartetts, der Shootingstar, die Hoffnung auf eine glänzende Zukunft.
Doch er konnte die großen Erwartungen nicht erfüllen. Zwar holte Rösch in den kommenden drei Jahren dreimal WM-Bronze mit der Staffel. Aber nur zweimal stand er im Weltcup ganz oben auf dem Podest, da hatten sich viele mehr erwartet.
Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen













