
movie2k-Gründer hortete Bitcoin im Milliardenwert
n-tv
Mit dem illegalen Streamingportal häufen die Betreiber von "movie2k.to" einen Milliarden-Schatz. Nicht nur wie es ihnen gelingen konnte, mit Bitcoins ein Vermögen anzuhäufen, muss ein Gericht klären. Es geht auch um die Frage: Wer hat Anspruch auf das Geld?
Mit dem illegalen Streamingportal häufen die Betreiber von "movie2k.to" einen Milliarden-Schatz. Nicht nur wie es ihnen gelingen konnte, mit Bitcoins ein Vermögen anzuhäufen, muss ein Gericht klären. Es geht auch um die Frage: Wer hat Anspruch auf das Geld?
Es geht um den illegalen Streamingdienst "movie2k.to" um Geldwäsche, Steuerhinterziehung und einen Milliardengewinn, auf den sogar die sächsische Landesregierung ein Auge geworfen hat: Vor dem Landgericht Leipzig ist der 42 Jahre alte mutmaßliche Kopf des Portals unter anderem wegen gewerbsmäßiger Geldwäsche in 146 Fällen angeklagt. Mit ihm auf der Anklagebank sitzt ein 39-Jähriger, der sich wegen Geldwäsche in 46 Fällen und Steuerhinterziehung verantworten muss.
Worum geht es in diesem Verfahren?
Das Streamingportal "movie2k.to" war 2008 online gegangen und hatte jahrelang Hunderttausende Raubkopien angeboten. Laut Generalstaatsanwaltschaft Dresden war es Mitte 2012 mit rund 880.000 Raubkopien von Filmen und Serien das größte solche Portal in Deutschland. "Bis zu 2,5 Millionen Menschen auf der ganzen Welt nutzten dieses Portal am Tag", sagte Staatsanwalt Patrick Pintaske bei der Verlesung der Anklageschrift.
Dabei hatten es die Betreiber laut Anklage vor allem auf Millioneneinnahmen aus Werbeverträgen abgesehen. Erst später wurde auch ein bevorzugter Zugang als Abo mit schnellerem und besserem Zugang angeboten. Die Gewinne lagen den Ermittlern zufolge im Bereich von mehreren Millionen Euro. Im Mai 2013 hatten die Betreiber das Streamingportal abgeschaltet, die Betreiber tauchten für Jahre unter.













