
Melde- und Beratungstelefon für russischsprachige Menschen
n-tv
Halle (dpa/sa) - Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (Lamsa) bietet seit Mittwoch ein Melde- und Beratungstelefon für russischsprachige Menschen an, die von Hetze, Anfeindungen und Diskriminierung betroffen sind. Auslöser sind nach Angaben des Netzwerks ihm bekannt gewordene Diskriminierungsvorfälle gegen Geflüchtete aus der Ukraine und russischsprachige Menschen.
Die russischsprachigen Gemeinschaften in Sachsen-Anhalt vereinen nach Angaben des Netzwerks unterschiedliche Personengruppen wie Deutsche aus Russland, Menschen jüdischen Glaubens und Ukrainer. "Die enorm engagierten Mitglieder werden nun antirussischen Anfeindungen ausgesetzt", sagte Lamsa-Geschäftsführer Mamad Mohamad. Er forderte die Gesamtgesellschaft auf, wachsam zu sein und bei Anfeindungen und Hetze gegen russischsprachige Mitbürger Zivilcourage zu zeigen.

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