
Medizinische Versorgung soll flächendeckend erhalten bleiben
n-tv
Sachsen stellt mit dem neuen Krankenhausplan die Weichen für eine flächendeckende medizinische Versorgung. Die Einzelentscheidungen sollen in der zweiten Jahreshälfte fallen.
Sachsen stellt mit dem neuen Krankenhausplan die Weichen für eine flächendeckende medizinische Versorgung. Die Einzelentscheidungen sollen in der zweiten Jahreshälfte fallen.
Dresden (dpa/sn) - Sachsen will sich mit einem neuen Krankenhausplan für die Zukunft rüsten. Das Kabinett in Dresden legte sich nun auf Ziele fest. Oberstes Gebot bleibe eine qualitativ hochwertige, zukunftsfeste und flächendeckende Versorgung, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).
Konkrete Einzelentscheidungen über das, was die einzelnen Krankenhäuser künftig noch an Behandlungen anbieten, sollen im Laufe dieses Jahres fallen.
Köpping sagte: "Niedrige Geburtenraten, eine alternde Bevölkerung, der Fachkräftemangel und die Krankenhausreform machen Veränderungen in der sächsischen Krankenhauslandschaft notwendig."
"Krankenhäuser sind zur Weiterentwicklung gezwungen, unser gemeinsames Ziel muss es sein, stabile, dauerhafte, tragfähige und zukunftsfeste Strukturen zu schaffen. Nicht jedes Fachgebiet muss überall vorhanden sein, aber dennoch die Versorgung der Patienten in den Regionen sichergestellt werden", sagte Köpping. Vor dieser Auseinandersetzung stehe man. "Wenn jedes Krankenhaus alles machen will, heißt das, dass es zulasten der Qualität geht."













