
Markus Söder schwingt als „Braveheart” das Schwert
RTL
Markus Söder beeindruckt bei der Fastnacht in Franken als „Braveheart“. Mit Schwert und blauer Schminke zeigt der Ministerpräsident Kampfgeist – gegen Berlin?
Sein Gesicht ist blau-weiß.Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht als schottischer Freiheitskämpfer „Braveheart” zur Fastnacht. Mit seiner Kostümierung sendet er eine Kampfansage in Richtung Berlin. Ein professioneller Maskenbildner sorgt für den letzten Schliff. William Wallace, schottischer Freiheitskämpfer, besiegte einst glorreich die Engländer. Markus Söder eifert ihm nach – jedoch nur beim Fasching. Das Schwert immerhin zückt er. Lese-Tipp: Möge der Söder mit euch sein Markus Söder, Chef der Staatsregierung und der CSU in Bayern, hat als Politiker durchaus rebellische Phasen. In Veitshöchheim zur Prunksitzung „Fastnacht in Franken” verkörpert Söder „Braveheart”, die Filmfigur, unter deren Namen der schottische Widerstandskämpfer William Wallace auch außerhalb Großbritanniens bekannt geworden ist. Auf dem roten Teppich schwingt er für die Fotografen das Schwert – eine Kampfansage Richtung Berlin? „Ein bisschen wie Bayern und Berlin” beschreibt Söder seine Hintergedanken für die Kostümierung – professionell angelegt vom Maskenbildner Dirk Hirsch in der Maske des Staatstheaters Nürnberg. Die blaue Schminke im Gesicht des Ministerpräsidenten dürfe nicht aussehen wie Make-up, sagt der Profi. Schließlich habe man sich im Mittelalter nicht Kosmetik, sondern Tonerde ins Gesicht geschmiert.

Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











