
Linke will Hitzefrei im Job massiv ausweiten
n-tv
Die Linkspartei will Arbeitnehmer besser vor der Sommerhitze schützen. In Zeiten der Klimakrise solle bereits ab 26 Grad im Büro oder auf der Straße die Pause stündlich um zehn Minuten länger werden. Die Grünen befürworten den Plan, Union und AfD lehnen die Idee als praxisfern ab.
Der Linkspartei-Vorsitzende Jan van Aken fordert in einem Aktionspapier eine Art Hitzefrei am Arbeitsplatz. Schon ab 26 Grad Celsius am Arbeitsplatz solle die tägliche Arbeitszeit um ein Viertel verkürzt werden, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) aus van Akens Aktionspapier mit dem Titel "Hitzeschutz ist Arbeitsschutz - jetzt handeln". Ab 30 Grad soll demnach nur noch halb so viel gearbeitet werden.
"Die Klimakrise ist längst auch eine soziale Krise - wer unter sengender Sonne schuftet oder im überhitzten Büro sitzt, bezahlt oft mit der eigenen Gesundheit", sagte van Aken dem RND. Aus seiner Sicht kann niemand "bei dreißig Grad und mehr im Büro konzentriert und effektiv arbeiten". Die Hitzebelastung könne zu gesundheitlichen Problemen führen. Laut van Aken gilt dies "für das Arbeiten im Büro oder für die schwer körperliche Arbeit auf der Straße".













