
Landtag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
n-tv
Magdeburg (dpa/sa) - Mit einer Schweigeminute haben die Mitglieder des Landtags von Sachsen-Anhalt am Donnerstag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (CDU) sagte zu Beginn der Sitzung, es sei eine "bleibende Aufgabe", die Erinnerungen an die Verbrechen des Nationalsozialismus "wachzuhalten". "Wir leben heute in einer gefestigten, selbstbewussten Demokratie", sagte Schellenberger. Diese müsse aber stets mit Leben erfüllt und verteidigt werden.
In seiner Rede würdigte der Landtagspräsident außerdem die Arbeit der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Die verschiedenen Gedenkstätten würden dazu beitragen, das Wissen um die Verbrechen während der nationalsozialistischen Diktatur zu bewahren.
Der 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Er ist der Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz 1945 durch Soldaten der Roten Armee.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












