
Landesbischof Meister fordert Hilfen für ukrainische Kinder
n-tv
Erstmals in der Corona-Zeit kommt das Kirchenparlament in Hannover wieder in Präsenz zusammen. Landesbischof Meister weist in seinem Bericht auf die angespannte Situation in Kitas und Schulen hin.
Hannover (dpa/lni) - Die Landeskirche Hannovers hat mehr Hilfen für nach Niedersachsen geflüchtete ukrainische Kinder angemahnt. Die kurzfristige Aufstockung der Gruppengrößen in den Kindertagesstätten reiche nicht aus, sagte Landesbischof Ralf Meister am Donnerstag an die Adresse der rot-schwarzen Landesregierung. Manchen Müttern und Kindern falle es noch schwer, Plätze in Kitas anzunehmen.
"Ein behutsames und begleitetes Ankommen ist notwendig, um das Erlebte zu verarbeiten und sich mit anderen Familien, die Ähnliches erlebt haben, auszutauschen", betonte der Meister. Das Land müsse Mutter-Kind-Gruppen und ähnliche Angebote finanziell fördern. Gleiches gelte für flankierende Maßnahmen etwa zur Trauma-Verarbeitung.
Die bundesweit größte evangelische Landeskirche tagt noch bis Samstag in Hannover. Erstmals seit Pandemiebeginn kommt die 26. Landessynode wieder in Präsenz zusammen.













