
Klimaschützerin Carla Reemtsma kritisiert Baerbock
RTL
Fridays for Future findet Grünen-Wahlprogramm unzureichend beim Klimaschutz. Nach der Coronakrise soll es wieder Schulstreiks geben.
Von Philip Scupin Die Sprecherin von Fridays for Future in Deutschland, Carla Reemtsma, hat das Wahlprogramm der Grünen scharf kritisiert. "Es ist fatal, dass die Grünen sich hinstellen und sagen, wir wollen eine 1,5-Grad-Politik machen, aber dann nicht ernsthaft dazu stehen", sagte die Klimaaktivistin in der Sendung "Frühstart" bei RTL/ntv. Es sende ein falsches Zeichen für die Bundestagswahl, wenn selbst diejenige Partei, der von den Bürgern die höchste Klima-Kompetenz zugesprochen werde, nachweislich kein Programm aufstelle, das mit dem Pariser Klimaabkommen kompatibel sei. "Dann ist das auch etwas, wohinter sich andere Parteien verstecken werden." Das Abkommen sieht eine Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit vor. Auf die Frage, ob mit einer Kanzlerin Annalena Baerbock fürs Klima alles gut würde, sagte Reemtsma: "Definitiv nicht." Baerbock und ihrer Partei würde sehr viel Klimaschutz zugetraut. "Da werden sie aber ihren eigenen Ansprüchen und den Ansprüchen, die auch viele Bürgerinnen und Bürger an sie stellen, häufig nicht gerecht."
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











