
Kükenschreddern soll heute verboten werden: Werden Eier jetzt teurer, Frau Klöckner?
RTL
Ab 2022 ist Schluss mit dem Töten männlicher Küken aus wirtschaftlichen Gründen. Landwirtschaftsministerin Klöckner sieht Deutschland in einer Vorreiterrolle.
Am heutigen Donnerstag soll das Tierwohlgesetz im Deutschen Bundestag verabschiedet werden. Heißt: Ab 2022 ist in Deutschland Schluss mit der Praxis des Tötens männlicher Küken aus wirtschaftlichen Gründen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat nun zugesichert, dass ab 2022 keine Eier mehr in Deutschland produziert werden, die aus Betrieben stammen, die das Töten männlicher Küken praktizierten. In der Sendung "Frühstart", sagte die Ministerin im Gespräch mit RTL-Reporter Philipp Sandmann (im Video): "Ich kann als Ministerin für Deutschland Entscheidungen treffen und garantieren, dass es kein produziertes Ei mehr geben wird aus Deutschland heraus, wo das Kükentöten Praxis ist. Das werden wir verbieten für deutsche Betriebe." Die Ministerin konnte zwar nicht ausschließen, dass Eier aus ausländischen Betrieben importiert würden, die weiter die Praxis des Kükentötens anwendeten, aber: "Dort wo Eier vertrieben werden, z.B. im Supermarkt, haben wir das Bekenntnis von vielen Händlern, dass sie Eier nur noch aus Brütereien vertreiben werden, die das Kükentöten eben nicht nutzen und es wird auch gekennzeichnet werden." In Deutschland werden jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen routinemäßig getötet, weil sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2019 entschieden, dass Tierschutzbelange schwerer wiegen als wirtschaftliche Interessen und erklärte die Praxis nur noch für eine Übergangszeit für zulässig.
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