
Italien handelt – Deutschland schaut zu
Die Welt
Auf dem EU-Gipfel drängte Italiens Premierminister Mario Draghi auf eine gemeinsame Strategie, um die hohen Energiepreise zu bekämpfen – ohne Erfolg. In seinem Land hat er nun einen Notfalleingriff beschlossen. Geld ist vorhanden – auch dank des EU-Wiederaufbauprogramms.
Ganz Europa leidet derzeit unter steigenden Energiepreisen: Die Kosten von Strom und Gas sind in der Europäischen Union (EU) teils drastisch in die Höhe geklettert und ein Ende ist nicht in Sicht. Angesichts der bevorstehenden kalten Jahreszeit droht den EU-Bürgern eine empfindliche Mehrbelastung durch hohe Strom- und Gasrechnungen. Die italienische Regierung will das in ihrem Land verhindern und investiert Milliarden, um den Preisanstieg abzufedern. Andere Länder jedoch schauen untätig zu – trotz teils deutlich höherer Preise.
Zwei Herangehensweisen, die sich empfindlich auf das Gerechtigkeitsempfinden der europäischen Bürger auswirken könnten. Denn Italiens Milliardenausgaben sind nur deshalb möglich, weil sich andere europäische Staaten zuvor solidarisch erklärt und einen gemeinsamen Geldtopf aufgesetzt haben.

Wegen Glatteisgefahr bleiben Schulen in NRW geschlossen – Bahnchefin verteidigt ihr Krisenmanagement
Aufgrund von Glätte bleiben alle Schulen in NRW am Montag geschlossen. Der teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Konzernchefin Evelyn Palla verteidigt die Zugausfälle: Sicherheit gehe vor. Mehr im Liveticker.












