
Italien handelt – Deutschland schaut zu
Die Welt
Auf dem EU-Gipfel drängte Italiens Premierminister Mario Draghi auf eine gemeinsame Strategie, um die hohen Energiepreise zu bekämpfen – ohne Erfolg. In seinem Land hat er nun einen Notfalleingriff beschlossen. Geld ist vorhanden – auch dank des EU-Wiederaufbauprogramms.
Ganz Europa leidet derzeit unter steigenden Energiepreisen: Die Kosten von Strom und Gas sind in der Europäischen Union (EU) teils drastisch in die Höhe geklettert und ein Ende ist nicht in Sicht. Angesichts der bevorstehenden kalten Jahreszeit droht den EU-Bürgern eine empfindliche Mehrbelastung durch hohe Strom- und Gasrechnungen. Die italienische Regierung will das in ihrem Land verhindern und investiert Milliarden, um den Preisanstieg abzufedern. Andere Länder jedoch schauen untätig zu – trotz teils deutlich höherer Preise.
Zwei Herangehensweisen, die sich empfindlich auf das Gerechtigkeitsempfinden der europäischen Bürger auswirken könnten. Denn Italiens Milliardenausgaben sind nur deshalb möglich, weil sich andere europäische Staaten zuvor solidarisch erklärt und einen gemeinsamen Geldtopf aufgesetzt haben.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












