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Israel: Sicherheitschef Laridschani und Milizenchef Soleimani getötet
n-tv
Nun trifft es weitere bedeutende Köpfe des Mullah-Regimes: Der iranische Sicherheitschef Laridschani stirbt nach israelischen Angaben bei einem Angriff. Auch der Chef der Basidsch-Miliz soll getötet worden sein.
Nun trifft es weitere bedeutende Köpfe des Mullah-Regimes: Der iranische Sicherheitschef Laridschani stirbt nach israelischen Angaben bei einem Angriff. Auch der Chef der Basidsch-Miliz soll getötet worden sein.
Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Laridschani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. Eine Bestätigung von iranischer Seite gibt es noch nicht.
Nur kurz zuvor hatten Israels Streitkräfte mitgeteilt, den Kommandeur der iranischen Basidsch-Einheiten, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, getötet zu haben. Der Angriff sei am Montag in Teheran erfolgt, hieß es in der Mitteilung des Militärs. Aus dem Iran gibt es auch dafür keine Bestätigung. Die Basidsch-Einheiten unter Soleimanis Führung seien für die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar verantwortlich, schrieb die israelische Armee.
Die Basidsch-e Mostasafin (Mobilisierte der Unterdrückten) ist eine paramilitärische Einheit im Iran. Gegründet nach der Islamischen Revolution 1979 und rekrutiert aus jungen Teilen der Gesellschaft, spielt die Miliz eine zentrale Rolle bei der Unterdrückung von Protesten im Land. Die Miliz ist Teil der mächtigen Revolutionsgarden, ihr sollen mehrere Hunderttausend systemtreue Anhänger angehören.
Laridschani wurde im August 2025 auf den Posten im Sicherheitsrat berufen. Zuvor hatte er als Berater des am 28. Februar getöteten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei gearbeitet. Der Aufstieg des 67-Jährigen überraschte damals viele Beobachter. Laridschani galt als Pragmatiker und hegte Ambitionen auf das Präsidentenamt. Für die Wahl 2024 wurde er jedoch vom mächtigen Wächterrat, einem Kontrollgremium, disqualifiziert.













