
Innenminister Pegel mit Bäderdienst auf Streife
n-tv
Boltenhagen (dpa/mv) - Am Montag ist Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) mit Polizisten des Bäderdienstes im Ostseebad Boltenhagen (Nordwestmecklenburg) auf Streife gegangen. "Viele Menschen, dazu Hitze, Alkohol und Zeit - das führt gelegentlich dazu, dass jemandem die Sicherungen durchbrennen", erklärte Pegel die verstärkte Präsenz von Polizisten in den Badeorten im Sommer. Vorrangiges Ziel sei es, Straftaten durch Präsenz zu verhindern. Pegel war unter anderem auf der Seebrücke unterwegs und begutachtete dort das Polizeiboot "Hoben".
Im Rahmen des Bäderdienstes gehen Polizisten von Anfang Juli bis Ende August regelmäßig an Stränden, Promenaden, auf Campingplätzen oder bei Veranstaltungen auf Streife. Der Bäderdienst der Polizei ist laut Schweriner Innenministerium 2022 den 31. Sommer in Folge unterwegs. Ab Dienstag kommender Woche soll er zusätzlich von 90 Beamte der Bereitschaftspolizei Verstärkung erhalten, die zuvor noch beim Fusion-Festival in Lärz an der Mecklenburgischen Seenplatte eingesetzt werden.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












