
"Ich leider unter starker Müdigkeit seit der vierten Impfung": Abstand zur dritten Impfung doch zu klein?
RTL
Immer mehr Menschen bekommen die vierte Impfung: Kann der Abstand zwischen den beiden Boostern doch zu kurz sein? Darüber spricht Prof. Ulrichs mit Tamara Bilic
Eine Zuschauerin leidet seit der vierten Impfung unter starker Müdigkeit und Kurzatmigkeit, alle vorherigen Impfungen habe sie gut verkraftet. Kann es sein, dass der Abstand zur vierten Impfung schuld ist, fragt sie sich. Diese und andere Fragen unserer Zuschauer beantwortet Epidemiologe Prof. Timo Ulrichs im Interview mit RTL-Reporterin Tamara Bilic.
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An einem zu kurzen Abstand zur ersten Boosterimpfung kann das nicht gelegen haben, so Prof. Timo Ulrichs. "Man könnte sie sogar noch weiter verkürzen." Würde man direkt einen Tag später noch einmal impfen, würde das Immunsystem beide Impfungen nur als einen Reiz wahrnehmen und es würde zu keinen Komplikationen kommen, so der Epidemiologe.
Die Beschwerden sollte man trotzdem weiterhin untersuchen und dokumentieren. Wenn die Impfungen "dreimal sehr gut vertragen wurden und jetzt das vierte Mal so auftritt, dann ist die Frage: Was könnte da noch dahinter stecken?"
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Gerade nach den Feiertagen hat man oft zu mehr Menschen engen Kontakt gehabt, als normalerweise. Ist es dann ratsam, sich nach den Ostertagen jeden Tag testen zu lassen? Prof. Timo Ulrichs Meinung hierzu ist: "Eigentlich würde man eher empfehlen, sich vorher zu testen, bevor man zu der Familienfeier geht." Eine vollständige Impfung, also dreimal, bringt auch erst einmal ausreichend Sicherheit.
"Wenn man dann die Sicherheit noch weiter erhöhen will, dann würde man tagesaktuell sich noch einmal testen." Auch ein Test nach den Feiertagen mit der Familie ist durchaus sinnvoll.
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