
"Haben Sie die Ermordung von Alexej Nawalny befohlen?"
RTL
Russlands Präsident weist in einem Interview mit NBC jede Verstrickung in den Giftanschlag mit Nowitschok auf den Kreml-Kritiker von sich.
Diese Frage ist mutig – und sie ist wichtig: "Haben Sie die Ermordung von Alexej Nawalny befohlen?" Russlands Präsident Wladimir Putin braucht einen kurzen Augenblick, um sich zu sortieren. Dann holt er zu seiner Antwort aus. Das Interview von US-Reporter Keir Simmons mit Wladimir Putin kommt zu einem denkbar spannenden Zeitpunkt. Am Mittwoch treffen sich Putin und der amerikanische Präsident Biden zu einem persönlichen Gespräch. Auf die Frage, ob er den Anschlag auf seinen mächtigsten politischen Gegner befohlen habe, antwortet Putin: "Natürlich nicht. Wir haben nicht die Angewohnheit, irgendjemanden zu ermorden." Russlands Präsident sagt in dem Interview, die Verantwortlichen hätten ihre Kompetenzen überschritten und seien dafür verurteilt worden. Derzeit sitzt Alexej Nawalny in einem russischen Gefängnis. Sein Gesundheitszustand soll besorgniserregend sein. Der Reporter bohrt weiter. Ob Putin garantieren könne, dass Nawalny die Haft überleben werde? "Solche Entscheidungen werden in diesem Land nicht vom Präsidenten getroffen", sagte Putin. Der russische Präsident vermied während des gesamten Interviews, den Namen Nawalny in den Mund zu nehmen. Der populäre Putin-Gegner hatte im vergangenen August nur knapp einen Anschlag mit dem Gift Nowitschok überlebt. Bevor er zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen wurde, lag Nawalny wenige Tage lang in einem Krankenhaus in der sibirischen Stadt Omsk im Koma. Nachdem die Ärzte der Berliner Charité Nawalnys Leben gerettet hatten, kehrte er nach Russland zurück – und wurde sofort verhaftet. Nawalny ist seit Monaten in einem Straflager östlich von Moskau inhaftiert. (dpa/ rsa)
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











